Ernährung bei Endometriose

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für jeden wichtig und kann den Verlauf der Erkrankung verbessern. Endometriose ist eine chronische Erkrankung, deren Ursachen und Auslöser weitestgehend unbekannt sind. Sport und gesunde Ernährung können helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren oder das Gewicht zu reduzieren und so auch die Fruchtbarkeit zu steigern.

Die 10 Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) dienen als erster Ansatzpunkt für eine gesunde Ernährung. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sollten den Mittelpunkt der gesunden Ernährung darstellen. Tierische Lebensmittel sowie Zucker und Salz sollten reduziert werden. Gesunde Fette (Omega-3-Fettsäuren) aus pflanzlichen Ölen oder Fisch sollten gegenüber tierischen Fetten oder Transfettsäuren aus Fertigprodukten oder Süßigkeiten bevorzugt werden. Vor allem bei Entzündungen, wie sie bei der Endometriose auftreten können, können tierische Produkte Entzündungen auslösen. Hier spielen auch Antioxidantien wie Vitamin E eine Rolle. Bei Darmbeschwerden gilt es zu klären, ob Unverträglichkeiten vorliegen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei Krämpfen und auch beim Hormonspiegel. Magnesiumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Haferflocken oder Kakao.